Transsexualität-NIBD


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Zusammenfassung

Autor: tanjuscha
« am: 24.Feb 2010, 16:22 »

dieses Paradoxon, dass hier aus irgendwelchen Gründen die OPs als "geschlechtsbestimmend" gelten sollen (§8 TSG), nach einer GaOP dann aber völlig egal ist, wer mit falschen Papieren herumrennt

Jepp, das ist mir auch schon aufgefallen. Ich nehm es momentan als Vorteil hin, da ich mich dann je nach Geschlecht der/des Partners für das Geschlecht entscheiden kann, mit dem ich eine Ehe eingehen kann, solange das noch finanzielle Vorteile bringt.

Ich hätte keine Probleme damit, als juristischer Mann im Brautkleid zu heiraten. Das wäre dann wirklich ein paar Fotos wert.
Autor: Kim_S
« am: 24.Feb 2010, 11:16 »

Z.B. dass ein Hetero-Paar, bei dem der transsexuelle Partner nicht operiert werden möchte, nicht heiraten, sondern nur eine für Homosexuelle bestimmte Lebensgemeinschaft eingehen  kann.  
Auch dieses Paradoxon, dass hier aus irgendwelchen Gründen die OPs als "geschlechtsbestimmend" gelten sollen (§8 TSG), nach einer GaOP dann aber völlig egal ist, wer mit falschen Papieren herumrennt (da gibt es dann "juristische Männer" mit Vagina bzw. transsexuelle Frauen mit männlichen Papieren und keinen juckt das - wenn das aber keinen juckt, warum gibt es dann den OP-Zwang?)... auch darauf soll mit der Fotoaktion hingewiesen werden. :-)
Autor: bea
« am: 24.Feb 2010, 11:05 »

Da kann ich mir sehr viel gravierendere Einschränkungen vorstellen.

Z.B. dass ein Hetero-Paar, bei dem der transsexuelle Partner nicht operiert werden möchte, nicht heiraten, sondern nur eine für Homosexuelle bestimmte Lebensgemeinschaft eingehen  kann.   Damit wird  die Transsexualität permanent und dauerhaft offenbart. Darüber hinaus wird  die sexuelle Identität des ja ebenfalls heterosexuellen Nicht-Trans-Partners verletzt. Eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte beider, die sich auch ganz gut mit Bezug auf das Urteil des BVerfG aus dem Jahr 2005 belegen lassen sollte.
Autor: Kim_S
« am: 23.Feb 2010, 23:17 »

Schikanen wären:
- tausende Euros zu bezahlen für Papieränderungen (wenn's die PKH nicht gibt)
- sich psychiatrisch begutachten lassen und sich zu 'nem Mann mit Psychostörung erklären um als Frau anerkannt zu werden
- ...
Autor: tanjuscha
« am: 23.Feb 2010, 19:58 »

Die Grundvorraussetzungen treffen zwar alle auf mich zu - aber als alleinstehende Frau habe ich weder gesetzliche noch menschenrechtliche Schikanen erlebt.

Ehrlich gesagt weiss ich nicht mal was ich unter einer menschenrechtlichen Schikane zu verstehen habe.
Autor: Kim_S
« am: 23.Feb 2010, 18:37 »

Hallo,

Für eine Plakataktion zum Thema Menschenrecht und Transsexualität suchen wir gerade...

Mutige Transsexuelle Frauen oder Männer (deutschlandweit), die bereits eine genitale Operation hinter sich und dennoch keine Personenstandsänderung  haben (und hierfür gesetzliche oder menschenrechtliche Schikanen der Grund sind) -> für eine Fotoaktion.

Bei Interesse mehr per PN.

Danke,

Kim