Autor: Luckygirl
« am: 29.Okt 2015, 08:22 »Wenn es konventionell/normal wäre den Weg zu gehen gäbe es keine sozialen und gesellschaftlichen Probleme, aber es ist eben nicht normal. Zumindest leider immernoch für einen großen Teil der Bevölkerung. Klar am Ende stört es dich nicht mehr so extrem, aber wenn du zum Beispiel auf Partnersuche bist und es dann ihr/ihm erklärst, dann ziehen oft genug Leute zurück und warum? Ja genau weil es nicht der Norm entspricht.Daß die Wege unkonventionell (ungewöhnlich) sind ,mag so stimmen, bei der Begrifflichkeit.
Aber es ist so nicht die Frage.
Das Wort "konventionell" bedeutet umgangssprachlich a: den gesellschaftlichen Konventionen
entsprechendund b:förmlich, steif, technisch gesehen c: herkömmlich, hergebracht.
Synonyme,nur ein paar zu nennen: förmlich , unnatürlich, unecht, althergebracht, klassisch,
eingefahren ,traditionell.
Und deshalb nocheinmal: transexuelle Menschen wollen in dieser Frage keinen -traditionellen- Umbruch der Gesellschaft ,(auch des Geschlechts wegen ) nicht mehr, nicht weniger.
Andernfalls bräuchten wir nicht unsere Wege gehen.

zustimm.