Transsexualität-NIBD


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Zusammenfassung

Autor: Rabenmädchen
« am: 17.Feb 2021, 18:05 »

Ich finde es wirklich interessant, einmal durch alte Threads zu blättern.
Zehn Jahre ist es her, seit keine GAOP mehr notwendiger Voraussetzung für die PÄ st.
Zehn Jahre, in denen nicht scharenweise Vergewaltiger und Kinderschänder eine PÄ durchgezogen haben und dann als amtliche Frauen ihre schändlichen Verbrechen begangen haben.

Viele "Argumente" aus diesem Thread sind durch die Wirklichkeit widerlegt.

Autor: Angelika1150
« am: 27.Jun 2011, 23:06 »

Zitat
Tja, woher weiß Madame Neunmalklug das? Du hast deine Bildung wohl von Big Brother? Bevor du anderen Leuten derartiges unterstellst, informiere dich mal über deren Beweggründe. So ist das, was du schreibst, ziemlicher Unsinn.

Madam Neunmalkulg :D Ich hab diese Erfahrungen persönlich mit sehr vielen Betroffenen gemacht, daher meine öffentliche Stellungnahme, da du dich an meinen damaligen BigBrother äußerung hoch ziehst empfinde ich eher als unpassend, da "Madam nichts wissend" ebenfalls, von der Sache keinerleier Erfahrngsberichte aufweisen kann!

Von daher....

Was ich bewundere ist deiner leider zu tolerante Art, aber im Bereich ist ein gewisser Grad von Toleranz weniger angebracht zumal wir eh immer mit Randgruppierungen verglichen werden.
Wir TS werden niemals den Stellenwert erreichen wie Homosexuelle oder Lesben , da es zuviele Gruppierungen und Abzweigungen gibt, womit WIR in einem Topf geschmießen werden und das kotz mich an!

Zitat
Und noch etwas: Die Gesellschaft wird weder dir noch mir jemals in die Hose kucken. Weder vor noch nach einer OP. Also ist es für die Akzeptanz völlig egal wie es da aussieht.

hmmmh, mal darüber nachgedacht, dass das Passing nicht bei allen im Umfeld auf Zustimmung trifft, da muss nicht direkt in die Hose geguckt werden.
Alle welche ein Passing haben die auch im Umfeld angenommen werden, werden sich soweit mit Trans nicht mehr beschäfftigen und ihr "normals" leben führen.
Umfeld oder Gesellschaft geht leider nur nach Optik, das ist die harte Realität...
Weshalb kannst Du es nicht einfach akzeptieren, dass es Menschen gibt, die so leben wolen und können. Sie nehmen Dir nichts weg und sie tun auch niemandem etwas zu Leide.

Ich kann Deine Intoleranz Non-OP-TS gegenüber einfach nicht verstehen.
Autor: andra
« am: 27.Jun 2011, 18:51 »

Ich finde die Debatte darüber was der Staat in Sachen Personenstand zu unternehmen hat überflüssig .Einer TF  den richtigen  Personenstand  nur zu zusprechen wenn sie eine GA-OP hat ist verfassungswidrig .Es wird in Deutschland kein  Gesetz mehr geben der dieses nicht zu berücksichtigen hat.
Der Genitalbereich eines Menschen ist Privatsache  und wird als solcher auch bei T*Menschen geschützt.
Zu Volkes Stimme: Wenn man dem im Fall von T* nachgehen würde, wäre auch eine 100% Passende T-Frau im 8.Monat schwanger, eine Schwangere Frau die einmal ein Mann war und so in ihrer Weiblichkeit beschnitten.
Menschenrechte sind eben auch Minderheitsrechte und stehen jedem Menschen, egal wie er sich definiert zu.
Leute die Big Brother  als Messlatte dafür nehmen sei ans Herz gelegt doch lieber einmal einschlägige Gesetzestexte und Urteile  zu lesen.
Anstatt sich mit solch unnötigen Diskussionen selbst zu entzweien wäre es nützlich sich einmal  mit den "wissenschaftlichen" Ergüssen der Deutschen Sexualexperten zu beschäftigen ,die einen Abkopplung vom internationalen Sandart und somit zu den MDS -Richtlinien geführt haben.
lg.andra
Autor: Johanna
« am: 27.Jun 2011, 17:08 »

Was ich bewundere ist deiner leider zu tolerante Art, aber im Bereich ist ein gewisser Grad von Toleranz weniger angebracht zumal wir eh immer mit Randgruppierungen verglichen werden.
Aber es sind doch nicht jene anderen Randgruppen, die diesen falschen Vergleich machen. Weshalb sollte ich dann jenen Randgruppen gegenüber intolerant sein?

Das Problem sind die Menschen, die fehlerhaft vergleichen. Aber denen gegenüber hilft keine Intoleranz, sondern ein paar nette Worte der Aufklärung.
Autor: Johanna
« am: 27.Jun 2011, 17:05 »

@Peg, Viola:

Ich hatte einen lockereren Umgang mit den existierenden Papieren gemeint (insbesondere Namen, Personenstand), nicht die Einführung eines dritten Geschlechtes. An letzterem liegt mir rein persönlich nichts, ich hätte aber auch keine Probleme damit, solange es mir weiterhin gestattet würde, mich eindeutig als Frau einzuordnen und entsprechend anerkannt zu werden.

Ich kann nur befürworten das Wartezeiten Gutachten und so weiter Pflicht sind, sonst würde die Welle von Ffehlgeleitenden die KK überrennen und TS in wahre Bedrohung bringen.
Im Prinzip hast du recht, allerdings ist das um medizinische Frage, die nicht mit der rechtlichen vermengt werden sollte. Vor irreversiblen medizinischen Schritten sollte eine gute Diagnose, die auch einen Alltagstest umfassen könnte, stehen, ein paar falsche Papiere ließen sich hingegen mit relativ geringem Aufwand wieder rückgängig machen. Daher halte ich ein Laissez-Faire bei den Papieren für möglich.

Ich möchte wirklich nochmal sagen...dadurch das Leute unter den Transsexuellen, immer wieder Extra Würste wollen, trägt nicht gerade dazu bei das wir mehr Fuß fassen in der Gesellschaft.
Es geht nicht um Extrawürste, sondern es geht um den Anspruch auf ein menschenwürdiges, glückliches Leben, einen Anspruch, den jeder andere auch hat. Um mehr nicht.

Du bist jung und ungebunden. Vermutlich haben sich sogar deine Eltern mit deiner TS abgefunden. Daher kannst du einfach deinen Weg gehen, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen, und damit reichen dir die heute bestehenden rechtlichen Möglichkeiten.

Wenn aber eine Frau und Kinder, die man nicht verlieren wird, sieht es anders aus. Kompromisse in der Ehe können an Begrenzungen der rechtlichen Möglichkeiten scheitern. Daher freut mich auch, dass die PÄ ohne OP möglich ist - für einige bietet das endlich die Möglichkeit, ihren Kompromiss leben zu können. Mir persönlich bringt das zwar nichts - aber an anderen Stellen im Gesetzeswerk würde ich mich sehr über Erleichterungen und weitere Möglichkeiten freuen.

Zitat
Es gibt nur relativ wenige Menschen, die ziemlich in der Mitte zwischen den Geschlechtern stehen. Aber es gibt sie. Wir gehören dazu. Sowohl vor als auch nach der OP.
Nein, *wir* schonmal gar nicht. IS, die sich als zweigeschlechtlich, weder-noch oder mal so mal so empfinden, sind in der Tat in der Mitte.[...] - Aber ein TS befindet sich nicht in der Mitte. Ein TS definiert sich ganz klar entweder als Mann oder als Frau,
So war das nicht gemeint.

Ich meinte das ganze Paket, inklusive Körper, Aussehen, Vergangenheit, Sozialisierung, nicht nur die Selbstdefinition. Und zumindest bei Körper (z. B. Chromosomen), Vergangenheit und meistens Sozialisierung weichen wir so stark von der Norm ab, dass wir zwischen den Geschlechtern stehen (nicht genau in der Mitte, schon näher an eine Seite).

Ich empfehle, die Sache locker zu sehen. Wenn wir das akzeptieren, fällt es uns auch leichter, im Charakter Eigenschaften unseres Geburtsgeschlechtes zu akzeptieren. Ich muss die Frau sein, die ich wirklich bin. Ich tue mir keinen Gefallen damit, so weiblich wie möglich zu sein, dann wäre es doch wieder gespielt - wie die männliche Rolle früher. Wir brauchen niemandem etwas zu beweisen.
Autor: triona
« am: 26.Jun 2011, 16:48 »

... Vornamen oder das Geschlecht geändert,also im Pass. Und habe ich dadurch Probleme? Nein, denn es macht mich äußerlich kein bisschen weiblicher oder mehr zur Frau. Sicher für Bewerbungen und Arbeit ist es besser, aber mehr auch nicht.

Das mit der Arbeit ist doch das entscheidende.
Wenn sich der falsche Name (in den Papieren) nicht auf das Leben ausschließlich als Frau über mehrere Jahre immer nachteiliger und hinderlicherlicher ausgewirkt hätte, dann hätte ich mir den teuren und erniedrigenden bürokratischen Unfug der amtlichen Namensänderung nicht angetan.

Mehr zur Frau macht mich das natürlich nicht.
Aber wenn man bereits dauerhaft als Frau lebt, dann ist das sehr hinderlich, wenn bei jedem geschäftlichen oder amtlichen Vorgang ein falscher Name zum Vorschein kommt.
Folglich gabs da bei mir auch bei keinem Richter oder Gutachter auch nur die leisesten Zweifel, ob das das richtige wäre, daß ich meinen Namen auch offiziell ändere.
Die haben alle nur abgenickt, was sowieso unübersehbare Tatsache war.
Und in die Hose haben sie dabei nicht geschaut.
Nicht mal bei der körperlichen Untersuchung, die die eine Gutachterin gemacht hat.


liebe grüße
triona
Autor: Leonie91
« am: 26.Jun 2011, 14:23 »

Schön das es auch leute gibt, die so denken wie ich.
Ich möchte wirklich nochmal sagen...dadurch das Leute unter den Transsexuellen, immer wieder Extra Würste wollen, trägt nicht gerade dazu bei das wir mehr Fuß fassen in der Gesellschaft. Wie denn auch? Wenn sogar ich als Transsexuelle das Kotzen kriege  :k: bei bestimmten anderen Transen. Wenn ich mich sogar vor meinen eigenen Leuten zum teil schäme.
Ich will natürlich nicht jeden über einen Kamm scheren, oh Gott...nein, aber das ist der Grund warum ich bis jetzt auch keinen Wert darauf gelegt habe zu anderen Betroffenen näheren Kontakt zu haben. Weil ich das nicht ertrage...Sicher jeder kann leben wie es ihm gefällt, aber es gbt eben diese Rollen Frau oder Mann, und Basta... und dann beschwert euch nicht wenn andere damit nicht klarkommen, verdammt nochmal.
Ich habe bis heute nicht meinen Vornamen oder das Geschlecht geändert,also im Pass. Und habe ich dadurch Probleme? Nein, denn es macht mich äußerlich kein bisschen weiblicher oder mehr zur Frau. Sicher für Bewerbungen und Arbeit ist es besser, aber mehr auch nicht. Und deswegen hatte das bei mir auch noch Zeit bis jetzt. Viele denken sie sind dann Frau oder Mann, aber ganz speziell bei den Transfrauen.... die denken sie sind jetzt Frau, aber wehe sie machen ihr Maul auf (Stimme u.Sprache) oder wehe sie setzen sich wo hin, oder wehe sie Gestikulieren.... die PÄ macht einen nicht mehr und nicht weniger zur Frau/Mann... hat das jemand vorher schon nicht gebacken gekriegt dann jetzt auch nicht.
Autor: Peg
« am: 25.Jun 2011, 10:19 »

@triona:
Du machst genau, das von mir bereits erwähnte, zerpflücken.
Das ist für mich eine Unart, die erfahrungsgemäß nur vom 100sten ins 1000ste führt und bei keiner von uns beiden eine Meinungsänderung bewirken wird.

Gesetze regeln Rechte und Pflichten von Bürgern, das ist der übliche Bestandteil der Gesetzesdefinition. So und nicht anders ist es gemeint.

Du beziehst meinen Beitrag auf deine Person, nicht jeder denkt so wie du oder auch wie ich.
Ich habe versucht das allgemein zu halten und meine Ansichten begründen sich in vielen Bereichen auf die gesellschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte, wie aber auch auf eigene Erfahrungswerte.
Das muss ich nun nicht bis ins Detail ausführen.

Mich wird nichts und niemand an meinem Weg hindern, davon war nie die Rede.
Meiner Meinung nach sollte bei jeder/m TS der Leidensdruck so groß sein, das wenigstens der Wille besteht den Weg bis zum Ende zu gehen und nicht bei 75% stehen zu bleiben.
Wenn jemand es aus plausiblen Gründen nicht kann hab ich vollstes Verständnis dafür.
Wenn aber keine Einschränkungen bestehen und jemanden nur das soziale Geschlecht reicht, habe ich so meine Schwierigkeiten das zu verstehen.

Das ist einfach nur meine Meinung und ich habe jetzt kein Bedürfnis mich dafür zu rechtfertigen.

LG Peg
Autor: triona
« am: 25.Jun 2011, 05:39 »

Ich kann nur befürworten das Wartezeiten Gutachten und so weiter Pflicht sind, sonst würde die Welle von Ffehlgeleitenden die KK überrennen und TS in wahre Bedrohung bringen.


Das ist doch eine völlig unsinnige Behauptung, die jeglicher Grundlage entbehrt.
Und Sparen tun die Krankenkassen nicht nur bei TS.
Das trifft hauptsächlich Millionen andere Beitragszahler, die mit TS nix zu tun haben, sondern einfach nur Schnupfen, Rücken kaputt, Herzinfarkt oder was auch immer.
Bei TS läßt sich für die KK noch am wenigsten sparen, weil das 1. nur sehr wenige sind und 2. die Nichtbehandlung von TS die KK am Ende mehr kostet, als alle gaOP, Bartepilationen, Brustaufbauten usw zusammen.

Daß sie trotzdem auch an TS sparen wollen, liegt 1. daran, daß sie auch noch den letzten Pfennig einsparen wollen, auch wenn das nur kurzfristig ist, und 2. daran, daß TS nur wenige sind. Da glauben sie, daß sie diese leicht aus der "Solidarmeinschaft" abspalten können.


liebe grüße
triona
Autor: triona
« am: 25.Jun 2011, 05:24 »

Die Problematik der PÄ sind die damit verbundenen Rechte und Pflichten. Da ist es Sache des Gesetzgebers dieses vernünftig zu Regeln.

Pflichten?
Als da wären?

Gebärpflicht?
"eheliche Pflichten"?
(Jederzeitige sexuelle Verfügbarkeit von Ehefrauen gegenüber dem Ehemann, Pflicht zu Hausarbeit, Arbeitsverträge von Ehefrauen nur mit Zustimmung bzw Billigung des Ehemanns, uvm war bis vor nicht allzu langer Zeit auch in Deutschland noch geltendes Gesetz.)
oder was meinst du da?

Und ich wüßte nicht, was das alles den "Gesetzgeber"  (dh den Staat, "die Gesellschaft") angeht.


Sehr viele Menschen brauchen im allgemeinen nunmal eine Schublade in die sie was einordnen können.

Ich wüßte nicht, warum ich oder irgendwer sonst diesen Menschen diese Schublade geben müßte.


So besteht doch das Problem aus Bezeichnungen wie Transe, Schwuchtel etc. , und genau das würde mit der Zeit größtenteils verschwinden, wenn es dafür eine "Schublade" gibt.

Das glaube ich kaum.


Zu der etwas heftigeren Dskussion hier kann ich nur folgendes schreiben.
Ich bin eine Frau mit nunmal einem männlichem Körper und meine einziges Ziel ist es soweit als irgendwie möglich in jeder Beziehung Frau zu sein, dazu gehören nunmal VÄ/PÄ, HRT und auch die GA-OP, und wenn es das letzte ist was ich tue.

Und was hindert dich daran?
Und weder geltende Gesetze noch erst eine Verschärfung derselben wird es für dich einfacher machen.


liebe grüße
triona
Autor: Davina-Marie
« am: 25.Jun 2011, 01:32 »

die absolute Probllematik liegt darin das TS oder ähnliches nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann.Es gibt keinen Test, oder ähnlichen , welches bescheinigt, " ja , das stimmt, sie sind eine Frau/Mann im falschen körper.Man hat xy/xx Chromosomen oder what ever, und nichts außer Selbstfindung führt dazu dass es zu einer plausiblen Erklärung ergibt.

Wir als Betroffene können einzig und allein nur dadurch punkten dass wir nicht allein sind und mehrere Betroffene auf der ganzen Welt gibt.
Mehr aber auch nicht.
Einfach ausgedrückt, wir haben einen männlichen/weiblichen Chromosomesatz und Körperliche gegebenheiten aber können nur mit der Selbstfindung argumentieren, mehr nicht.

Eine Behinderung muss nicht gleich äußerliche Kuriositäten haben oder andere Dinge , dass ist leider unser Handicap womit wir wohl noch einige Zeit  zu knacken haben.

Die vio, hat auch keine Lust mehr weiter zu schreiben und geht gleich schlafen, aber all die jenigen kann ich nur an Herz legen , seid euch eurer Sache sicher.Der Wandel ist nicht einfach und man Wacht nicht im Wunderland auf wo alles friede freude Eierkuchen ist...
Autor: Davina-Marie
« am: 25.Jun 2011, 01:20 »

Es gibt Länder mit 3 Geschlechtern, aber irgendwie sind es diese Sorte von Länder wo der Wandel eher sehr schwer durchgeführt werden kann.Ich denke an die Länder wie Indie,Thailand oder Brazilien, wo nicht mal eben die KK eine GaOp oder der gleichen finanziert. Da ist der Toleranzbereich um einiges anders, aber auch die Anschauungspolitik des Umfelds ist in den Länder ganz anders.
Mir bereitet es echt Kopfschmerzen dass es in gut old Germany irgendwie "zu" einfach ist.Viieleicht liegt es halt noch daran das es noch in den Kinderschuhen steckt.

Ich kann nur befürworten das Wartezeiten Gutachten und so weiter Pflicht sind, sonst würde die Welle von Ffehlgeleitenden die KK überrennen und TS in wahre Bedrohung bringen.
Hört sich etwas hart an, aber in meinen Fall hätte ich ebenfalls die Op oder Hrt schon zu beginn des Outings gehabt, aber im großen und ganzen sind die effektiven 2 Jahre bis alles soweit erledig sind ein Klags , darauf bezogen was man im Vergangen leben an Zeit für Selbstfindung verschwendet hat.
Wenn man seiner Sache so sicher ist , brauch man keinerlei Befürchtungen haben dass irgend jemand TS gegensprechen würde.
Oder sich an Gutachten welches TS F64 auszeichnet ,noch hoch ziehen.

Wenn man sich bedenkt was sich schon geändert hat, Brustaufbau ist relativ schwer zu bekommen sowie die Bartentfernng, diese Dinge gab es vor Jahren ohne wenn und aber.In der Hinsicht spielt natürlich Geld eine große Rolle da es nunmal von der KK finanziert wird. Aber ist es an der ein oder anderen Person falsch investiert , denkt sich KK natürlich warum weiter finazieren wenn es falsch war.
Mittlerweile kämpft man schon darum, Maßnahmen zu erhalten, wie Brustaufbau und bekommt absagen , dass man trotz Vergangenheit als Frau angesehen wird, aber das Thema ist zu Sensibel als einfach so abgestempelt zu werden. Es ist die Vergangenheit jeder einzelnen Betroffenen, da geht das nicht so einfach.Zum einen ist es schön das man als Frau anerkkannt wird aber im Prozess des Wandels eher sehr schwierig, da sollten die Umstände berücksichtig werden.
Der Bart als TS ist nicht gleich zu setzen wie eines sogenannten Damenbarts, da gibt es erhebliche Unterschiede, aber das muss ich nicht weiter ausführen.
Brustentwicklung ebenso,... wir als betroffene haben leider eine lange zeit Testoteron auf unseren Körper einwirken lassen somit ist eine tolle Brustentwiclung , trotz besten Veranlangungen eher weniger möglich bis auf einer ganz kleinen Anzahl von Betroffenen.

Es sind so viele Faktoren und doch gibt es unter den Betroffenen so viele Differenzen, daher keine Ahnung was in 10 jahren sein wird.

Ich denke die Anzahl jüngerer betroffener wird steigen aber in der Transition es sehr schwer haben.
Das es zu viele Gruppierungen gibt die ihr Recht durch boxen wollen.
Daher meine Radikale Einstellung , ich bin TS und stell mich nicht mit jemanden auf einer Stufe weche sich nicht schlüssig ist onb Männlein oder weiblein oder noch besser beides von beiden, da is die Gesellschaft Umfeld nicht weit genug.
Hrt und so weiter wird abermals angesetzt , dass es gesellschaftlich einigermaßen Lebenfähig ist, sonst würde man nach wie vor als verkleideter , verwirrter Mann angesehen werden.


Autor: Peg
« am: 25.Jun 2011, 00:20 »

Keine zwei Menschen sind gleich.Aber ist es wirklich nötig,diese Unterschiede auch auf einem offiziellen Papier festzuhalten? Ich sehe da keinen Nutzen. Papiere sollen den Menschen helfen und nicht sie unglücklich machen.

Wer sagt das sie damit unglücklich gemacht werden ? Es gibt Länder mit drei Geschlechtern und dort leben diese Menschen annerkannt. Die Problematik der PÄ sind die damit verbundenen Rechte und Pflichten. Da ist es Sache des Gesetzgebers dieses vernünftig zu Regeln.
Ich hege auch die Hoffnung, dass mehr als zwei offizielle Geschlechter der Akzeptanz in der Öffentlichkeit weit dienlicher wären, als so wie es im Moment ist.
Sehr viele Menschen brauchen im allgemeinen nunmal eine Schublade in die sie was einordnen können.
So besteht doch das Problem aus Bezeichnungen wie Transe, Schwuchtel etc. , und genau das würde mit der Zeit größtenteils verschwinden, wenn es dafür eine "Schublade" gibt.

Zu der etwas heftigeren Dskussion hier kann ich nur folgendes schreiben.
Ich bin eine Frau mit nunmal einem männlichem Körper und meine einziges Ziel ist es soweit als irgendwie möglich in jeder Beziehung Frau zu sein, dazu gehören nunmal VÄ/PÄ, HRT und auch die GA-OP, und wenn es das letzte ist was ich tue.
Das ist nur meine Meinung.

LG Peg
Autor: Davina-Marie
« am: 24.Jun 2011, 23:56 »

Zitat
Tja, woher weiß Madame Neunmalklug das? Du hast deine Bildung wohl von Big Brother? Bevor du anderen Leuten derartiges unterstellst, informiere dich mal über deren Beweggründe. So ist das, was du schreibst, ziemlicher Unsinn.

Madam Neunmalkulg :D Ich hab diese Erfahrungen persönlich mit sehr vielen Betroffenen gemacht, daher meine öffentliche Stellungnahme, da du dich an meinen damaligen BigBrother äußerung hoch ziehst empfinde ich eher als unpassend, da "Madam nichts wissend" ebenfalls, von der Sache keinerleier Erfahrngsberichte aufweisen kann!

Von daher....

Was ich bewundere ist deiner leider zu tolerante Art, aber im Bereich ist ein gewisser Grad von Toleranz weniger angebracht zumal wir eh immer mit Randgruppierungen verglichen werden.
Wir TS werden niemals den Stellenwert erreichen wie Homosexuelle oder Lesben , da es zuviele Gruppierungen und Abzweigungen gibt, womit WIR in einem Topf geschmießen werden und das kotz mich an!

Zitat
Und noch etwas: Die Gesellschaft wird weder dir noch mir jemals in die Hose kucken. Weder vor noch nach einer OP. Also ist es für die Akzeptanz völlig egal wie es da aussieht.

hmmmh, mal darüber nachgedacht, dass das Passing nicht bei allen im Umfeld auf Zustimmung trifft, da muss nicht direkt in die Hose geguckt werden.
Alle welche ein Passing haben die auch im Umfeld angenommen werden, werden sich soweit mit Trans nicht mehr beschäfftigen und ihr "normals" leben führen.
Umfeld oder Gesellschaft geht leider nur nach Optik, das ist die harte Realität...
Autor: Johanna
« am: 24.Jun 2011, 23:34 »

Die Gesellschaft der nullakzeptanz zu geben empfinde ich ebenfalls als Falsch, wie Leonie schon erwähnte gibt es nunmal MANN ODER FRAU und Ende.
Sicher gibt es auch Mann und Frau. Fast alle Menschen sind Mann und Frau. Praktisch jeder Mann hat auch weibliche Anteile, praktisch jede Frau hat auch männliche Anteile.

Es gibt nur relativ wenige Menschen, die ziemlich in der Mitte zwischen den Geschlechtern stehen. Aber es gibt sie. Wir gehören dazu. Sowohl vor als auch nach der OP.

Zitat
Meiner Meinung nach ist alles andere welche keine Op anstrebt sexuell verwirrt oder versucht sich aus welchen Grund auch immer in einer anderen Geschlechterrolle zu flüchten.
Tja, woher weiß Madame Neunmalklug das? Du hast deine Bildung wohl von Big Brother? Bevor du anderen Leuten derartiges unterstellst, informiere dich mal über deren Beweggründe. So ist das, was du schreibst, ziemlicher Unsinn.

Was mich erschreckt an deinem Beitrag, ist, dass du, obwohl du eigentlich die ganze Problematik und den Zwiespalt kennen soltest, wesentlich intoleranter bist als die Gesellschaft es im Allgemeinen ist.

Und noch etwas: Die Gesellschaft wird weder dir noch mir jemals in die Hose kucken. Weder vor noch nach einer OP. Also ist es für die Akzeptanz völlig egal wie es da aussieht.

Was ich gelten lasse, ist, dass die Partnersuche ohne OP womöglich noch schwieriger wird. Aber für diejenigen, die freiwillig auf die GaOP verzichten, ist genau das in der Regel kein Problem.

Leider gibt es bei der PÄ nur 2 Bezeichnungen, mir fehlt da, zumindest nach meinem Verständnis, eine dritte Möglichkeit, damit es klare Abgrenzungen gibt zwischen sozial geschlechtlichen und biologischen/ weitestgehend Angeglichenen Personen.
Irgendwo bestehen da nunmal Unterschiede.
Keine zwei Menschen sind gleich.Aber ist es wirklich nötig,diese Unterschiede auch auf einem offiziellen Papier festzuhalten? Ich sehe da keinen Nutzen. Papiere sollen den Menschen helfen und nicht sie unglücklich machen.
Autor: Peg
« am: 24.Jun 2011, 23:11 »

Hallo,

ich hab mich hier jetzt ebenfalls mal "durch gewuselt", wie es Viola so schön nennt  ;)

Ich finde meine Meinung in den meisten Punkten bei Leonie und Viola wieder.
Möchte hier jetzt aber nicht auch noch Öl ins Feuer giessen.

Diese Diskussion hab ich schön öfter gehabt und wenn ich dabei eines gelernt habe, dann ist es, dass es hier sehr gegensätzliche Fronten gibt die einfach nie auf einen Nenner kommen werden und sich nur gegenseitig zerpflücken.

Wir sind alle alt genug und jede/r soll machen was als richtig erachtet wird.

Leider gibt es bei der PÄ nur 2 Bezeichnungen, mir fehlt da, zumindest nach meinem Verständnis, eine dritte Möglichkeit, damit es klare Abgrenzungen gibt zwischen sozial geschlechtlichen und biologischen/ weitestgehend Angeglichenen Personen.
Irgendwo bestehen da nunmal Unterschiede.

LG Peg
Autor: Davina-Marie
« am: 24.Jun 2011, 23:06 »

vllt ist es off topic, aber dieses ständige rumgeheule geht mir schon echt auf dem Sänkel!  In jedem Forum wird geheult gejammert und und und. Dann werden die Gutachter verteufelt, dann die Ärzte dann die Pillen.Ohman, die jenigen welche sich angesprochen fühlen sollten mal echt ihren Therapeuten ernsthaft in Anspruch nehmen und nicht mittel zum Zweck nutzen, dennn das rumgeheule wird sich niemals ändern bei denjenigen!Immer und immer wieder wird es bei " jenen" ein ständige Prozzes sein.
Das ziehe ich mir nicht aus der Nase, ich hab einige Betroffene scho kennengelernt, sowie einige große Foren besucht und studiert.
Autor: Davina-Marie
« am: 24.Jun 2011, 22:54 »

ich kann es echt nicht nachvollziehen ( ja ja, einige sagen nun muss ich auch nicht ) aber ohne jedlichen Einschränkung keine op zu führen und doch als Frau zu gelten geht nicht in meinen Köpfchen rein.
Ich will nicht unbedingt rum wetter aber wie soll dabei ein normales Leben geführt werden.
Niemals einen soweit vernünftigen Partner ( ohne szene ohne Fetish Gedanken) da sträubt sich echt das nicht vorhande Nackenhaar...

Es ist Fakt, ist jemand gut genug u sich beim Therapeuten zu verkaufen bekommt man die Indikation, aber für welchen Preis, eingetragene Frau aber mit Glied ohweh , geht ja garnet, die Tragweite sind sich einige nicht bewusst

Jammern hier und jammern dort, da liegt schon im Vorfeld irgendwas in der Vergangenheit vor als TS.
Es ist ebenfalls Fakt dass es genug Leutchen gibt die sich erhoffen, eine Geschlechterrollewechsel würde endlich zum Erfüllten leben führen, aber weit gefehlt.
Ihr könnt euch sparen mit Toleranz hin oder her, das hat echt Grenzen!
Das rumbrüllen weil man Probleme hat und nicht akzeptiert wird, wie den auch.

All die Aktivistinnen sind meiner Meinung nach alle nur Schatten, gibt kleinere Ausnahmen, aber wenn die Luft raus ist hört man nichts mehr.

Die Gesellschaft der nullakzeptanz zu geben empfinde ich ebenfalls als Falsch, wie Leonie schon erwähnte gibt es nunmal MANN ODER FRAU und Ende. All diese  divusen Diskussionen wie Zwischenwesen gibt es vllt bei den Naturvölkern aber nicht in der aktuellen Gesellschaft bzw Zivilisation, ist leider harte Realität.

Bekomme echt eine Krise wenn ich höre ," ich werd nicht akzeptiert, weil ich Frau bin aber ein PENIS hab, OHGOTT, wo kommen wir dahin.Und kommt mir jetzt niemand mit, ja, ABER was ist mit denen die nicht die Op antreten können..., das ist eine andere Geschichte.

Meiner Meinung nach ist alles andere welche keine Op anstrebt sexuell verwirrt oder versucht sich aus welchen Grund auch immer in einer anderen Geschlechterrolle zu flüchten.
Könnt mich nun anprangern oder sonst was, aber ich weiß wo ICH stehe und werde meinen Weg gehen, auch wenn ich  nach der OP nicht aufwachen würde.

P.S. wenn sich nun welche melden, oh es geht doch ,normales Leben, dann ist es wohl nur 1 % von allen.Der ander Teil verbringt im Keller  vorm Computer.


Autor: Davina-Marie
« am: 24.Jun 2011, 22:34 »

Halli Hallo :)

wusel mich die ganzen Post und Thema durch:)

Muss hierbei Leonie absolut zustimmen, wie dargestellt deckt sich ihre Meinung wie die meinige und stimme ihr vollkommen bei.

Es klingt bei einigen zwar knall hart, aber kann deren Lebensweise in keinsterweise  verstehen oder nachvoll ziehen.

Von daher lebt wie es euch gefällt, aber ein normales Leben kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen bei der Einstellung machner user...
Manche stellen es sich sooo einfach vor aber , aber das Leben ist nicht vorbei nach all den versuchten Selbstfindungen angeblicher TS.Ich möchte niemanden zu nahe treten zumal ich schon häufiger ebenfalls meiner Meinung vertreten habe, aber es ist echt kurios.
Aber leben und leben lassen ist die Devise....

Lg

Vio
Autor: Johanna
« am: 26.Mai 2011, 10:19 »

Passgesetz §6 Abschnitt (2a)
Autor: Kira69
« am: 22.Mai 2011, 12:13 »

Hmmm, blöd. Das wusste ich nicht. Der Mann beim Passamt hatte extra bei einem Kollegen nachgefragt, hätte er mich ja auch drauf hinweisen können, aber der wusste das bestimmt auch selber nicht. :-(
Autor: Johanna
« am: 22.Mai 2011, 11:26 »

OK im Reisepass prangt klein ein "M"
Und das wäre auch nicht nötig gewesen. Auf Antrag (nicht automatisch) kann im Reisepass nach der VÄ das gelebte Geschlecht eingetragen werden, auch wenn es nicht dem Geschlecht der Geburtsurkunde entspricht. Da gibt es einen Paragraphen im Passgesetz dazu.
Autor: Kira69
« am: 21.Mai 2011, 22:20 »

Die ganzen Formulare zur Zusammenführung der Rentenversicherungskonten habe ich aber vor einigen Wochen schon bekommen, als ich um die Zusendung einer weiblichen Rentenversicherungsnummer gebeten habe. mag sein dass das alles paralell gelaufen ist, weil ich ja etwa zeitgleich die PÄ beantragt habe.

Wie dem auch sei, sicherlich will ich die PÄ haben, eben um es komplett zu haben.

Naja und mit Heirat war schon klar, aber da mache ich ja dem Gericht zur Zeit schon wegen der Scheidung Probleme, wenn ich mich am Telefon mit Frau H. melde, und die mir dann Auskunft über meinen Mann geben wollen, und ich den dann sage, ich wäre die andere Frau H.  ;D
Autor: bea
« am: 21.Mai 2011, 11:10 »

Ohne PÄ hast Du zwei Rentenversicherungskonten, also auch noch das männliche. Das wird erst nach der PÄ zusammengeführt.

Wenn Du eine Partnerschaft eingehst, wird es wohl am offensichtlichsten: Du kannst nach der PÄ einen Mann ehelichen und Dich mit einer Frau verpartnern. Vorher ist es umgekehrt.

Und sonst? Auch wenn ich der PÄ im vorhinein keine wesentliche Bedeutung beigemessen habe, so war ich einfach glücklich, als der Bescheid kam - und das durchaus im Unterschied zu den anderen Teilzielen.
Autor: Kira69
« am: 21.Mai 2011, 10:47 »

Wenn eine Person die Operation aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kann, war es auch vorher schon möglich die PÄ zu bekommen.
Meine Freundin ist so ein Fall, eine OP würde bei ihr ein Risiko darstellen, dass es ihr schwer fällt überhaupt einen Arzt zu finden, der ihr die OP macht.

Aber nebenbei: Ich habe zwar jetzt auch die PÄ beantragt, einfach weil ich es komplettieren will, aber wirkliche Vorteile sehe ich dadurch nicht.
Was bringt mir denn die PÄ ? Ich habe meine weibliche Sozialversicherungsnummer, alle Pässe sind geändert, OK im Reisepass prangt klein ein "M"

LG Kira