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Laparoscopy Assisted Peritoneal Pull-Through Vaginoplasty in Transsexual Women

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35550383/


AbstractBackground: Penile inversion vaginoplasty still remains the gold standard in genital sexual affirming surgeries in transwomen. However, insufficiency of the penile skin due to either radical circumcision or puberty blockers presents great challenge in vaginal reconstruction. Peritoneal pull-through vaginoplasty is well known technique for the treatment of vaginal absence in cis-woman due to vaginal agenesis or trauma.


Objective: We describe our laparoscopy assisted technique of using peritoneal flaps for neovaginal construction in male to female sexual affirming surgery

METHODS: In period from March 2016 to June 2021, 52 transwomen, aged from 19 to 52 years (mean 27) underwent laparoscopy assisted peritoneal pull-through vaginoplasty. Indications were genital skin insufficiency (radical circumcision in 16, scrotal skin insufficiency in 3 and lichen sclerosis in 3 cases) and prepubertal blockers in 22 and 17 cases, respectively. In remaining 13 candidates, peritoneal pull-through vaginoplasty was preferable method of choice. Two peritoneal flaps are harvested from posterior bladder wall and anterior rectosigmoid peritoneum, using laparoscopy approach. Vaginal channel is created by combined perineal and laparoscopy approaches. Good vascularized peritoneal flaps are maximally mobilized and pulled-through to be joined with inverted penile skin. Peritoneal flaps are joined laterally to create neovagina. Gender affirming surgery is completed with reconstruction of external female genitalia, clitoris, labia minora and majora, and urethra. Vaginal packing is placed for 7 days postoperatively and followed by proper vaginal dilation for the first 12 months postoperatively.

Results: Follow-up ranged from 6 to 69 months (mean 29 months). Complications occurred in 7 cases: 3 had prolonged hematoma of the labia majora, one had neovaginal introitus dehiscence and one had superficial necrosis of the left labia majora. None of the complications required additional surgeries. The depth of the neovagina at the control check-up in 6 months after surgery was 14.7 ± 0.5 cm, while width was about 3.4 ± 0.4 cm. Majority of patients (≈96%) were satisfied with the new genitalia, sensitivity, lubrication and possibility of engaging in sexual intercourse according to self-reports. One patient required reduction of the size of her clitoris because of hypersensitivity and the other one requested laser treatment of the incisional scars.


Conclusion: Although known for quite a long time in vaginal reconstruction for cis-women with vaginal agenesis and different forms of vaginal absence, peritoneal pull-through vaginoplasty offers promising outcomes in transgender women, as an option that will give self-lubricating neovagina, with insignificant scarring and complications and high degree of patient's satisfaction.
 

Übersetzung:
ABSTRAKT
 
Hintergrund: Die Penisinversionsvaginoplastik ist nach wie vor der Goldstandard bei genitalen geschlechtsangleichenden Operationen bei transsexuellen Frauen. Allerdings stellt die Insuffizienz der Penishaut aufgrund einer radikalen Beschneidung oder von Pubertätsblockern eine große Herausforderung für die vaginale Rekonstruktion dar. Die peritoneale Durchzugsvaginoplastik ist eine bekannte Technik zur Behandlung des Fehlens einer Vagina bei Cis-Frauen aufgrund einer Vaginalagenesie oder eines Traumas.

 
Zielsetzung: Wir beschreiben unsere laparoskopie-assistierte Technik der Verwendung von Peritoneallappen zur Neovaginalrekonstruktion in der geschlechtsangleichenden Chirurgie von Mann zu Frau.
 
Methoden: Im Zeitraum von März 2016 bis Juni 2021 unterzogen sich 52 Transfrauen im Alter von 19 bis 52 Jahren (Mittelwert 27) einer laparoskopisch assistierten Peritonealdurchzugsvaginoplastik. Indikationen waren genitale Hautinsuffizienz (radikale Beschneidung in 16, skrotale Hautinsuffizienz in 3 und Lichen sclerosis in 3 Fällen) und präpubertäre Blocker in 22 bzw. 17 Fällen. Bei den übrigen 13 Kandidatinnen war die peritoneale Durchzugsvaginoplastik die Methode der Wahl. Zwei Peritoneallappen werden über einen laparoskopischen Zugang aus der hinteren Blasenwand und dem vorderen Rektosigmoidperitoneum entnommen. Der Vaginalkanal wird durch einen kombinierten perinealen und laparoskopischen Zugang geschaffen. Gut vaskularisierte Peritoneallappen werden maximal mobilisiert und durchgezogen, um mit der umgekehrten Penishaut verbunden zu werden. Die Peritoneallappen werden seitlich verbunden, um eine Neovagina zu schaffen. Die geschlechtsangleichende Operation wird mit der Rekonstruktion der äußeren weiblichen Genitalien, der Klitoris, der kleinen und großen Schamlippen und der Harnröhre abgeschlossen. Eine Vaginalpackung wird für 7 Tage postoperativ angelegt, gefolgt von einer angemessenen vaginalen Dilatation für die ersten 12 Monate postoperativ.
 
Ergebnisse: Die Nachbeobachtungszeit reichte von 6 bis 69 Monaten (Mittelwert 29 Monate). In 7 Fällen traten Komplikationen auf: In 3 Fällen kam es zu einem ausgedehnten Hämatom der großen Schamlippen, in einem Fall zu einer Dehiszenz des Introitus neovaginalis und in einem Fall zu einer oberflächlichen Nekrose der linken großen Schamlippe. Bei keiner der Komplikationen waren zusätzliche Operationen erforderlich. Die Tiefe der Neovagina bei der Kontrolluntersuchung 6 Monate nach der Operation betrug 14,7 ± 0,5 cm, während die Breite etwa 3,4 ± 0,4 cm betrug. Die Mehrheit der Patientinnen (≈96 %) war nach eigenen Angaben mit den neuen Genitalien, der Sensibilität, der Lubrikation und der Möglichkeit, Geschlechtsverkehr zu haben, zufrieden. Eine Patientin verlangte wegen Überempfindlichkeit eine Verkleinerung ihrer Klitoris, eine andere bat um eine Laserbehandlung der Schnittnarben.


Schlussfolgerung: Obwohl die Vaginalrekonstruktion bei Cis-Frauen mit vaginaler Agenesie und verschiedenen Formen vaginaler Abwesenheit seit langem bekannt ist, bietet die peritoneale Durchzugsvaginoplastik vielversprechende Ergebnisse bei transsexuellen Frauen, da sie eine Option darstellt, die eine selbstschmierende Neovagina mit unbedeutender Narbenbildung und Komplikationen und einem hohen Grad an Patientenzufriedenheit ermöglicht.

Edit: "Gender" und "Transgender" entfernt und die biologisch richtige Nomenklatur verwendet.
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News / Neue Kategorie und Boards
« Letzter Beitrag von selfmademan am 29.Aug 2023, 23:08 »
Es gibt jetzt eine neue Kategorie mit dem Namen "Rund um die Homepage" mit den Boards:

1. Wünsche, Ideen, konstruktive Kritik

2. Diskussionen zu Seiteninhalten
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News / Antw:Umfrage zum SBGG
« Letzter Beitrag von selfmademan am 28.Aug 2023, 17:07 »
Habe mit "sehr negativ" abgestimmt, dabei "Frau" und "geb. 1966" angegeben.

Und siehe da ich sehe: in meiner Altersklasse 53,9% ebenfalls "sehr negativ", "Frauen" ingesamt mit 51,2% "sehr negativ", und "gesamt" mit 51,5% "sehr negativ".

Bei mir waren es 51,4% der Männer die mit "sehr negativ" abgestimmt haben. Ich habe auch mit "sehr negativ" abgestimmt. Die Negativ-Rubrik ist insgesamt in der Mehrheit.


Wenn jemand wissen will, warum ich mit "sehr negativ" abgestimmt habe (und wahrscheinlich auch viele andere), reicht es, sich einfach das folgende Bild sehr genau anzuschauen, wer/was mit dem SBGG automatisch assoziiert wird:

https://www.spiegel.de/kultur/debatte-uebers-selbstbestimmungsgesetz-wer-hat-angst-vor-trans-a-93cbfab1-39f1-4bc4-945a-e9bf508a8d9d

Ich selbst habe den zugehörigen Artikel nicht gelesen, weil ich kein Zugriff auf SPIEGEL-Content habe, aber ich denke das Lesen des Artikels erübrigt sich nach dem genauen Betrachten des Fotos von selbst.

Nungut, es ist doch klar, daß die Medien versuchen, mit optischen Hinguckern Leute anzulocken. Ich glaube nicht einmal daß die rosa Herren "trans" sind, sondern einfach nur stinknormale Dragqueens, die im Alltag ganz normale Männer sind. Aber immer noch besser so als daß sie "einen von uns" ablichten, denn erstens werden wir so nicht direkt damit in Verbindung gebracht und zweitens sind wir mit unserer Erscheinung eh noch viel zu normal als daß sich damit einer vorm Ofen hervorlocken ließe.
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News / Antw:Umfrage zum SBGG
« Letzter Beitrag von Lara am 27.Aug 2023, 22:28 »
Wenn jemand wissen will, warum ich mit "sehr negativ" abgestimmt habe (und wahrscheinlich auch viele andere), reicht es, sich einfach das folgende Bild sehr genau anzuschauen, wer/was mit dem SBGG automatisch assoziiert wird:

https://www.spiegel.de/kultur/debatte-uebers-selbstbestimmungsgesetz-wer-hat-angst-vor-trans-a-93cbfab1-39f1-4bc4-945a-e9bf508a8d9d

Ich selbst habe den zugehörigen Artikel nicht gelesen, weil ich kein Zugriff auf SPIEGEL-Content habe, aber ich denke das Lesen des Artikels erübrigt sich nach dem genauen Betrachten des Fotos von selbst.

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News / Antw:Umfrage zum SBGG
« Letzter Beitrag von Lara am 27.Aug 2023, 22:18 »
Habe mit "sehr negativ" abgestimmt, dabei "Frau" und "geb. 1966" angegeben.

Und siehe da ich sehe: in meiner Altersklasse 53,9% ebenfalls "sehr negativ", "Frauen" ingesamt mit 51,2% "sehr negativ", und "gesamt" mit 51,5% "sehr negativ".

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News / Antw:Chat
« Letzter Beitrag von selfmademan am 15.Aug 2023, 00:15 »
Und jetzt habe ich es geschafft, das Hintergrundbild des Loginformulars loszuwerden und stattdessen einen mehr oder weniger einheitlichen "bordeauxrotfarbenen" Hintergrund zu bekommen. Gefällt mir wesentlich besser. Leider weiß ich immer noch nicht wie ich dann den "grau melierten" Hintergrund des aktiven Chats abändern kann. Kommt Zeit, kommt Rat.
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Wer näheren Kontakt mit mir wünscht, kann dies über Telegram machen. Dort bin ich unter selfmademan_76 zu finden. Diese Daten bleiben hier und dürfen ohne meine Erlaubnis niemals nach außen geraten. Ich entscheide selber wer mich dort finden darf und wer nicht! Ich nutze Telegram, weil ich meine Handynummer nicht mehr einfach so jedem geben möchte. Heißt, bei Telegram kann man ohne Kenntnis der Handynummer den Kontakt speichern, bei Whatsapp ist dies nicht möglich.


Hinweis: Wer Telegram installieren möchte, dem sei angeraten, die App direkt von der Anbieterseite downzuloaden und nicht via Google Playstore. Das hat seinen Grund, denn Google spioniert alles aus.
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News / Chat
« Letzter Beitrag von selfmademan am 22.Jul 2023, 01:07 »
So, seit gestern haben wir jetzt auch einen eigenen Chat. Danke an Mishou für den heißen Tip.  :knuddel2: :daumenhoch2:

Hier ist er: https://www.transsexualitaet-nibd.de/?Chat
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Wissenschaftliche Studien / Noch mehr Studien
« Letzter Beitrag von selfmademan am 28.Apr 2023, 23:39 »
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