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Transsexualität in den Medien / Antw:Reportage VOX
« Letzter Beitrag von selfmademan am 30.Sep 2023, 17:40 »Ich habe mal den Wayback-Link noch nachträglich in meinen und deinen Post eingefügt. Werde das jetzt immer so machen, sofern ein Link in der Wayback-Maschine konserviert ist. Das erhält die Transparenz.
Sorry aber
Du verstümmelst ja nicht in dem Sinne sondern führst es zu einem funktionierenden Äquivalent des gebürtigen weiblichen Genitals über. Das meiste wird ja quasi nur etwas bearbeitet und dann umgeschichtet.
Diskriminieren? Du meinst wohl eher "unterscheiden" oder?
Hier möchte ich noch die haptische Rückmeldung durch die Hände hinzufügen. Die fühlen einen Penis, aber der Kopf kommt damit nicht klar, auch wenn es die Augen sogar noch bestätigen.
Klingt logisch.
Ja, du erklärst das was ich immer empfunden habe. Einerseits haben mich die Rollen nie interessiert, sie waren mir wurscht. Ich bin wie ich bin und Punkt. Andererseits kam ich nie mit dieser "weiblichen Erwartungshaltung" klar, so war ich nicht, das entsprach mir nicht. Man könnte es so ausdrücken: Sexus --> Gender ist eine Einbahnstraße, in umgekehrter Richtung funktioniert es nicht.
Ich habe mich immer wegen des "primär" gewundert, aber von "sekundär" oder gar "tertiar" ist mir noch nie was über den Weg gelaufen. Das lese ich jetzt von dir das erste mal.
"Sprung in der Schüssel".
Sorry aber
Bei meiner Beschneidung so um 2005 empfand ich eine merkwürdige Befreiung, die mich an das erinnert, was Du hier über BIID aus Swaabs Buch abgelichtet hast. Ähnlich würde es mir wohl ergehen, wenn ich mehr von diesem unerwünschten Organ verstümmeln würde.
Du verstümmelst ja nicht in dem Sinne sondern führst es zu einem funktionierenden Äquivalent des gebürtigen weiblichen Genitals über. Das meiste wird ja quasi nur etwas bearbeitet und dann umgeschichtet.
zu diskriminieren?
Diskriminieren? Du meinst wohl eher "unterscheiden" oder?
Ich glaube eher, das die Repräsentation "als was" gestört ist. Mein Penis fühlt sich nicht wie ein Penis an, obwohl ich aufgrund des visuellen Eindruckes weiss, dass es ein Penis sein muss. Ich glaube, diese Diskrepanz zwischen einordnendem Fühlen versus einordnendem Sehen macht unseren Leidensdruck beim NIBD aus.
Hier möchte ich noch die haptische Rückmeldung durch die Hände hinzufügen. Die fühlen einen Penis, aber der Kopf kommt damit nicht klar, auch wenn es die Augen sogar noch bestätigen.
Es geht hier wieder mal um die Körperlandkarte im primär sensorischen und motorischen Rindenfeld. Da wurde halt was nicht abgespeichert.
Hier schlage ich eine alternative Theorie vor, nach welcher das Problem nicht in der primären sensorischen Rinde liegt, sondern in einem eher sekundären oder tertiären Zentrum in deren Nähe. Demnach brauchen wir uns über das motorische Rindenfeld keine Gedanken zu machen, da hier nur quergestreifte Muskulatur repräsentiert ist: Das heisst bei mir weniger der Penis als mehr etwas vom Beckenboden.
Klingt logisch.
Entsprechend der Untersuchungsergebnisse sind BIID-Patienten nicht psychotisch, sie können gar nicht anders. Der Vergleich zur Transsexualität zumindest im Hinblick auf die Körperlandkarte im Gehirn liegt nahe. Daß Swaab hier wieder von Genderidentität spricht nervt mich, denn es geht hier ja nicht ums Rollenverständnis sondern um die geschlechtlich körperliche Anatomie --> Sexus.
Was hälst Du davon, wenn man berücksichtigt, dass der Sexus sehr wohl auch Einfluss auf das Rollenempfinden hat, aber nicht umgekehrt? Der Implikationspfeil geht von der Transsexualität auch zu einem gestörten Rollenverständnis. Aber umgekehrt funktioniert es nicht. Trotzdem wäre es natürlich treffender, wenn Swaab gleich die Ursache beschreiben würde, nämlich den gestörten Sexus, d.h. die gestörte Interpretation unseres Sexualorgans als etwas, was es real ja vor der GaOP noch nicht ist. Und diese Interpretation "als was" findet nicht in der primären sensorischen Rinde, sondern in etwas höher gelegenen Zentren statt, wie z.B. der sekundären oder tertiären sensorischen Rinde.
Ja, du erklärst das was ich immer empfunden habe. Einerseits haben mich die Rollen nie interessiert, sie waren mir wurscht. Ich bin wie ich bin und Punkt. Andererseits kam ich nie mit dieser "weiblichen Erwartungshaltung" klar, so war ich nicht, das entsprach mir nicht. Man könnte es so ausdrücken: Sexus --> Gender ist eine Einbahnstraße, in umgekehrter Richtung funktioniert es nicht.
Ich habe mich immer wegen des "primär" gewundert, aber von "sekundär" oder gar "tertiar" ist mir noch nie was über den Weg gelaufen. Das lese ich jetzt von dir das erste mal.
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Natürlich muß man rigoros zwischen Shemales und TS trennen. Eine TS würde eine Prostitution mit ihrem falschen Genital gar nicht erst ertragen. Auch in Thailand nicht. Und ein schwuler Mann würde niemals was an seinem Körper Richtung weiblich verändern wollen, da er eben ein Mann ist und seinen männlichen Körper mag. Schwule sind übrigens in Thailand akzeptiert, die haben keine Probleme bei der Jobsuche.